Unsere unsichtbaren Haustiere

Seit einigen Monaten leben in unserem Haushalt ein normaler Hund, ein Feuerwehr-Hund und ein Luchs. Das Praktische an diesen Tieren ist, dass sie weder Futter noch Auslauf benötigen. Mein Mann und ich haben sie noch nie gesehen, denn sie existieren nur in der Fantasie unseres 7jährigen Sohnes. Manchmal treten sie mehrmals täglich in Erscheinung, manchmal verschwinden sie für eine Woche.


Bereits als 2jähriger Knirps hatte unser Sohn zwei unsichtbare Freunde. Es waren zwei Knaben namens Tobi und Känz. Sie waren extrem mutig und hatten viele Eigenschaften, die mein Sohn nicht hatte. Vorallem Tobi begleitete unseren Sohn einige Jahre bis er plötzlich verschwand.


Viele Kinder werden von einem Fantasie-Freund begleitet. Gemäss diversen Studien sollen es ca. 20 % der Kinder sein. Die meisten Fantasie-Begleiter sind normale Kinder, Tiere oder Kinder mit Zauberkräften. Darüber müssen sich Eltern keine Sorgen machen. Die allermeisten Kinder wissen, dass ihre Fantasie-Freunde nicht real sind.  Diese unsichtbaren Gestalten bedeuten meist nicht, dass die Kinder einsam und ohne Freunde sind. Im Gegenteil: Kinder mit Fantasie-Begleitern sind oft sehr kreativ und sozial.


Ein unsichtbarer Freund macht Mut in beängstigenden Situationen, spendet Kraft und Zuversicht.  Mit dem Eintritt in die Primarschule verschwinden solche Begleiter meistens bald. Wir sind gespannt, wie lange wir noch so aussergewöhnliche Haustiere beherbergen werden ...












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Kommentare: 2
  • #1

    Lilly Sterling (Donnerstag, 02 Februar 2017 00:01)


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  • #2

    Madison Blanton (Dienstag, 07 Februar 2017 10:58)


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